Veränderungen
bewusst gestalten.

Systemisches und experimentelles Coaching.
Facilitation von Entwicklungsprozessen.

An der Schnittstelle von Innovation, Wissenschaft und Persönlichkeitsentwicklung
begleite ich Menschen und Organisationen durch Transformationsprozesse.

Gespräch vereinbaren

Worum es wirklich geht

Manchmal ist es so, wie wir denken.
Und manchmal ist es ganz anders.

In Organisationen, Familien und in uns selbst wirken Kräfte, die sich nicht an Organigramme, Zielvereinbarungen oder gute Vorsätze halten. Erfahrungen, die keinen Platz hatten. Dynamiken, die sich der Sprache entziehen. Loyalitäten, die älter sind als jede Entscheidung. Was nicht gesehen werden konnte, wirkt weiter – leise, hartnäckig, oft unbewusst.

Trauma, im weiten Sinn verstanden, ist kein Ausnahmezustand. Es ist ein Organisationsprinzip des Nervensystems. Ein Schutzmechanismus, der trennt, abspaltet, einfriert – damit etwas anderes weiterleben kann. Was dabei verloren geht, ist nicht Funktionalität, sondern Ganzheit.

Meine Arbeit beginnt genau dort:
bei dem, was ausgeblendet wurde, um handlungsfähig zu bleiben.

Perspektivwechsel statt Patentlösungen

Systemische, hypnosystemische und bewusstseinsorientierte Arbeit bedeutet nicht, Antworten zu liefern. Sie schafft Bedingungen, unter denen etwas anderes sichtbar werden kann.

Ein Perspektivwechsel ist kein intellektueller Akt. Er geschieht, wenn Zusammenhänge plötzlich Sinn ergeben – nicht logisch, sondern stimmig. Wenn ein Symptom aufhört, isoliert betrachtet zu werden, und sich als Teil eines größeren Musters zeigt. Wenn aus dem „Problem“ ein Hinweis wird.

Manchmal bestätigt sich, was wir schon lange ahnten. Und manchmal löst sich eine ganze Geschichte auf, weil sie nie die ganze war.

Die Biene und der Garten

Meine Arbeit verstehe ich wie die einer Biene. Die Biene kontrolliert nicht, was wächst. Sie entwirft keinen Masterplan. Sie setzt Impulse, verbindet, bestäubt – und schafft damit Voraussetzungen, damit Vielfalt entstehen kann. Was daraus wird, entscheidet das System selbst.

Organisationen, Teams und Familien sind im besten Fall keine exakt geschnittenen Rasenflächen. Sie sind wilde Wiesen: Orte, an denen Unterschiedlichkeit nicht toleriert, sondern gebraucht wird. An denen jedes Wesen seinem eigenen inneren Bauplan folgt – und genau dadurch zum Ganzen beiträgt.

Der Garten ist ein Bild, das meine Arbeit begleitet:

  • Was soll hier wachsen?

  • Was wurde zu früh beschnitten?

  • Welche Pflanzen brauchen Schutz, welche Raum?

  • Und wofür wird dieser Garten eigentlich genutzt?

Gestaltung heißt nicht Kontrolle.
Gestaltung heißt Beziehung.

Integral-evolutionär denken und arbeiten

Auf einem integral-evolutionären Entwicklungsniveau werden persönliche und organisationale Entwicklung nicht mehr getrennt. Bewusstsein, Struktur, Kultur und Körper gehören zusammen. Veränderung ist nicht linear, sondern zyklisch. Wachstum geschieht nicht durch Beschleunigung, sondern durch Integration.

Der Garten als Leitmotiv hilft, Komplexität zu halten:
Nicht alles muss gleichzeitig blühen.
Nicht alles, was wild wächst, ist falsch.
Nicht alles, was gut gemeint ist, ist nährend.

Reife zeigt sich darin, Spannungen auszuhalten, ohne sie vorschnell zu lösen.

Eine Arbeit, die Raum lässt

Meine Arbeit will nichts hinzufügen.
Sie will freilegen.

Sie schafft Räume, in denen Menschen, Teams und Organisationen wieder in Kontakt kommen mit dem, was ohnehin da ist – jenseits von Rollen, Konzepten und Selbstoptimierung. Dort, wo Entwicklung nicht gemacht wird, sondern geschieht.

Wie in einem guten Garten. Oder auf einer wilden Wiese, auf der plötzlich etwas wächst, von dem man nicht wusste, dass man es vermisst hat.

Veränderung hat eine eigene Schönheit.

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